Gesammelte Sonderausgaben aus dem Jahr 2016:


 

Füssener Abendzeitung - 14. Sonderausgabe vom 30. Dezember 2016:

Truthahnfarm will sich in Füssen ansiedeln

Fleisch, Eier und „Füssener Hühnerfüße“

 

 

Füssen – In die Diskussion um das Areal der alten Gärtnerei in Niederried mischt sich ein weiterer Interessent. Denn der Stadt Füssen liegt seit gestern eine weitere offizielle Anfrage für das Gelände vor. Demnach hat die Firma Mohr-Huhn AG Pläne vorgelegt, die auf dem Areal die Ansiedlung einer Truthahn- und Hühnerfarm vorsehen. Geht es nach den Vorstellungen der Firma, soll dort eine Farm für insgesamt 6000 Tiere entstehen. Rund die Hälfte davon sollen Truthühner sein, der Rest kleineres Geflügel wie Hühner und Enten. „Alle unsere Tiere sollen dort freilaufend leben können“, erklärt Inhaberin Waltrut Hahnauer. „Damit wird aus der ehemaligen Gärtnerei ein Hühnergarten.“ So soll auf der Hühnerfarm nicht nur tafelfertiges Fleisch produziert werden, auch Eier und Nebenprodukte wie die „Füssener Hühnerfüße“, ein spezielles Futter für Hunde, stehen auf der Produktionsliste der Firma.

 

Insgesamt drei Interessenten im Rennen

 

Das Areal der alten Gärtnerei, das vor langer Zeit von der Stadt gekauft wurde, fristet seit Jahren ein trauriges Dasein. Vor Kurzem hatte die Firma Heer aus Pfronten nun Interesse an dem Gelände angemeldet. Eine erste Hürde hatte das Unternehmen zwar bereits genommen, als der Stadtrat die Änderung des Flächennutzungsplans und Aufstellung eines Bebauungsplans einstimmig beschloß. Bürgermeister Paul Iacob hatte aber schon darauf hingewiesen, dass es noch einen dritten Interessenten für das Gelände gebe. „Ich will nur nicht, dass wir uns mit dieser Entscheidung am Ende selber ein Ei legen“, so der Bürgermeister gegenüber F.U.R.Z. – der Füssener Umgebungs- & Regional Zeitung. „Denn auch die Bundeswehr hat ebenfalls Interesse an dem Areal. Und da die Stadt und die Bundeswehr seit Ewigkeiten schon Partner sind, stehen die Chancen sicher nicht schlecht.“

 

„Absolut unumgängliche Auseinandersetzungen“

 

Zudem hatte die Bundeswehr auch schon in persönlichen Gesprächen angekündigt, dass es zu „absolut unumgänglichen Auseinandersetzungen“ kommen werde, sollte sich die Hühnerfarm dort ansiedeln. „Da sich das besagte Gelände in unmittelbarer Nähe zur Standortschießanlage unserer Allgäu-Kaserne befindet, können wir nicht ausschließen, dass im Rahmen unserer Schieß-Übungen auch mal das ein oder andere Huhn getroffen wird, das passiert dann eben“, so Oberst Pit Bullinger.

 

Den weiteren Plänen nach, würden mit der Truthahnfarm insgesamt rund 20 Arbeitsplätze geschaffen. Zudem habe das Unternehmen bereits feste Abnehmer für die in Füssen produzierte Ware. Ein Teil des Fleisches soll demnach in die USA verkauft werden. Dafür habe man mit einem namhaften amerikanischen Fleischgroßhändler bereits ein Lieferabkommen unterzeichnet, den sogenannten "Turkey-Trade- Import- Pakt", kurz TTIP.

 

Auf heftige Gegenwehr stoßen die Pläne für die Hühnerfarm bei den Anwohnern im weiteren Umkreis des Geländes in Niederried. Aufgrund des Geruches und auch wegen der zu erwartenden Lautstärke, die die Tiere verursachen, haben die Anwohner Bedenken an dem Vorhaben. Im Rahmen einer Kundgebung unter dem Motto “Puten-Paul – mach Dich nicht zum Eier-Meister“ wollen sie am Wochenende in der Fußgängerzone gegen die Farm demonstrieren, bestätigte Sprecherin P. Ute Brustmann.


 

Füssener Abendzeitung - 13. Sonderausgabe vom 22. Dezember 2016:

Füssen soll Mitglied der neuen Fünfschanzen-Tournee werden

Lechstadt erfüllt alle Anforderungen als Austragungsort

 

 

Aus der weltberühmten Vierschanzen-Tournee wird künftig eine Fünfschanzen-Tournee. Das haben die Organisatoren der Five Hills Tournament Corporation im Rahmen einer Pressekonferenz nun offiziell bekanntgegeben. Demnach soll das traditionsreiche Sport-Turnier, das in wenigen Tagen wieder im benachbarten Oberstdorf beginnt, ab dem kommenden Jahr um einen Austragungsort erweitert werden. Hintergrund für die Entscheidung des Gremiums seien neben einigen Vermarktungsrechten vor allem langehegte Pläne gewesen, die mehrtägige Veranstaltung mit einer zusätzlichen Etappe aufzustocken und zu bereichern. Mit der Stadt Füssen habe man einen Standort, der über eine hervorragende Sprungschanze verfügt, gleichzeitig aber auch auf einer direkten Linie mit den bisherigen Austragungsorten Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen liegt und somit ideal passt.

 

Füssen ist zweiter Wettkampfort der Tour

 

Füssens Stadtverwaltung zeigte sich von dieser Entscheidung völlig überrascht. „Damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet“, so Bürgermeister Paul Iacob in einer ersten Stellungnahme gegenüber der Füssener Abendzeitung. „Aber natürlich wollen wir versuchen, den Wünschen der Tournee Organisation entgegenzukommen. Es ist richtig, wir haben in Bad Faulenbach eine sehr gute Schanze, die Kapazitäten für so ein Event hätten wir auch.“ Ein fester Zeitpunkt für das Springen in Füssen stehe bereits fest. „Wir hängen an die bisherhige Tour einfach noch 2 Tage dran“, so Jenson Whiteflew, Sprecher der Five Hills Tournament Corporation. „Allerdings beginnen wir mit der gesamten Tour auch schon zwei Tage früher.“ Demnach soll das Auftaktspringen nach wie vor in Oberstdorf stattfinden, Füssen ist danach als zweiter Wettkampfort vorgesehen, zu den Daten des bisherigen Springens in Oberstdorf, also am 29. und 30. Dezember.

 

Füssen im Zentrum der TV-Satelliten

 

Beim Füssener Skiclub, der die Schanze in Bad Faulenbach pflegt, reagierte man mit Freude auf die Nachricht. „Ohnehin wünschen wir uns schon lange, dass diese hier in Füssen traditionelle Sportart endlich wieder einen neuen Aufschwung erlebt“, so ein Vereinssprecher. „Immerhin stand bereits 1922 die erste Sprungschanze im Faulenbacher Tal. Seit unserem 90-jährigen Vereinsjubiläum haben wir hier eine neue K51 Schanze stehen, die nur darauf wartet, dass solche weltberühmten Namen wie Gregor Schmierenzauber, Simon Kannmann und Nokia Kawai hier runterspringen."

 

Der Stadt Füssen ist als Austragunsort für die Fünfschanzen-Tournee auch ein fester Platz in einem weltweiten Netzwerk von Sport-Journalisten und ausländischen Nachrichtenagenturen gesichert. Zudem werden etliche TV-Satelliten zur Zeit der Übertragungen auf Füssen gerichtet sein. Dem Tross der Fünfschanzen-Tournee gehören insgesamt 38 Fernsehteams aus aller Welt an, darunter Sender aus Japan, China, Russland und den USA sowie zahlreichen skandinavischen Ländern. Auch einige bekannte Fernsehmoderatoren werden dann in Füssen arbeiten, angekündigt haben sich bereits Vens Hannawood, Andy Goldhiller, Janna Honnen und Matti Hövelobden.

 

Aktuelle Informationen zu dem Spektaktel findet man schon jetzt im Internet unter den englisch-sprachigen Hashtags #fivehills sowie #UpperVillage, #BathLazyCreek, #ReadymixGodfatherschurches, #Innsbridge sowie #Bishopsyards.


 

Füssener Abendzeitung - 12. Sonderausgabe vom 10. Dezember 2016:

Wissenschaftler bestätigen Sensationsfund am Tegelberg

 Grabmal eines wohlhabenden römischen Zenturios entdeckt

 

 

Der Fund gilt unter Archäologen und Experten als der Sensationsfund des Jahres, wenn nicht sogar des Jahrhunderts. Vor wenigen Tagen wurde in der Nähe des Tegelbergs das Grabmal des Römischen Zenturios Antonius Svangausius Sextus entdeckt. Ungewöhnlich und unglaublich scheint dabei der Fundort des Grabes zu sein. Denn der Römer wurde offensichtlich nicht, wie in der damaligen Zeit üblich, in einem Brandgrab beigesetzt. Das Grabmal des Zenturios befindet sich demnach im Inneren der Hornburg, der 1171 Meter hohen Kuppe unterhalb des Tegelbergs. „Das ist die eigentliche Sensation“, erklärt Professor Dr. Peter Naseweis, der die Ausgrabungen im Auftrag der archäologischen Abteilung des bayerischen Heimatministeriums leitet. „Im Grunde ist die ganze Hornburg (lat. castellum Hornium) innen hohl, hier wurden Gänge und Kammern in den Fels geschlagen, außerdem wurde der Berg wohl auch noch erheblich aufgeschüttet. Wir haben Wandmalereien gefunden, auf denen man das Gelände in seinem vorherigen Zustand erkennen kann. Auf diesen Zeichnungen fehlt die Hornburg fast komplett, da ist nur eine kleine Erhebung zu sehen.“

 

Grabeingang durch dichte Bäume verdeckt

 

Entdeckt wurde das Grab von Waldarbeitern, die in der Nähe des Falkenlifts einige Bäume stutzten und dabei auf den Grabeingang am Fuße der Hornburg stießen, der durch dichtgewachsene Bäume verdeckt war. Schnell war den Männern klar, dass es sich hier um ein römisches Grab handelt, da bereits im Eingangsbereich deutliche Anzeichen wie römische Zahlen und Tafeln darauf hinweisen. Zudem fällt der Blick beim Eintreten auf ein lebensgroßes Mosaik des Zenturios. Gelebt haben soll der Feldherr in der Zeit um 120 nach Christus, das belegen Beigaben des Grabes, das in seinem Zustand völlig unversehrt ist. So finden sich unter einigen Münzen aus dieser Zeit auch Schmuckgegestände aus Gold, Waffen sowie kleine Statuetten und Gewürze. „Wirklich unglaublich ist aber, wie es im Inneren der Hornburg aussieht. Wir konnten noch nicht alle Räume erkunden, es scheint aber, dass sich in dem Berg mindestens 38 bis 44 Kammern und Räume befinden. Was da alles drin ist, wissen wir noch nicht.“ Wie hoch der Wert der Fundgegenstände tatsächlich ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer geschätzt werden, er geht aber in die Millionen.

 

Der Zenturio fand den Tod durch eine Lanze

 

Dass sich die Römer vor gut 2000 Jahren in Füssen und auch Schwangau niedergelassen haben, ist bekannt. Bereits 1934 stieß man am Tegelberg durch einen Wasserleitungsbau auf römische Baureste, die 30 Jahre später beim Bau der Bahn freigelegt wurden. Das Römische Bad ist heute noch für die Öffentlichkeit zugänglich. Wie der Zenturio allerdings nach Schwangau kam, bleibt ein Rätsel. „Wir gehen davon aus“, so Dr. Peter Naseweis, „dass der Feldherr bei einer Schlacht irgendwo in der Nähe den Tod mit einer Lanze fand. Seine Beerdigung hatte er wohl schon weit vorher geplant, als er hier das Grabmal anlegen ließ. Man kann davon ausgehen, dass der Zenturio hier am Tegelberg einen Landsitz hatte und wohl auch hier begraben werden wollte. Es könnte sein, dass Antonius Svangausius Sextus auch der Erbauer des nahegelegenen Badehauses war.“

 

Mit mehr Erkenntnissen ist in den kommenden Monaten zu rechnen, so die Wissenschaftler. Das Echo in der internationalen Presse ist groß, zahlreiche Archäologen und Römer-Experten aus aller Welt haben sich bereits angekündigt, um sich von dem Sensationsfund zu überzeugen. In der Gemeinde Schwangau freut man sich zwar über die Erkenntnisse, allerdings ist man im Dorf der Königsschlösser, in das ohnehin jährlich schon 1,5 Millionen Besucher strömen, etwas besorgt, dass der Rummel um Svangausius Sextus noch mehr Touristen in den Ort bringen könnte.


 

Füssener Abendzeitung - 11. Sonderausgabe vom 02. Dezember 2016:

Spektakuläres Projekt sorgt für Schlagzeilen in Füssen

 

Aus der Fußgängerzone soll eine einzigartige Einkaufsmall werden

 

 

In Füssens Innenstadt soll eine riesige Einkaufsmall entstehen. Für dieses Projekt hat heute Nachmittag die britische Firma Paul Mall GmbH Pläne eingereicht, die nun vom städtischen Bauamt geprüft werden. Demnach soll dabei die gesamte Reichenstraße, die als Kernstück der Füssener Altstadt dient, mit einem gigantischen Dach überzogen werden. Ganz nach dem Vorbild in der Freemont Street in Old Town Las Vegas, soll die Decke der Mall auch in Füssen in einen großen Bildschirm verwandelt werden. Die gesamte Überdachung der Reichenstraße, die aus einer speziellen Stahlkonstruktion gefertigt wird, zieht sich den Plänen nach vom Hotel Sonne am unteren Ende, bis zum Fachgeschäft Sport Keller am oberen Ende der Zone. Abgegrenzt wird die Mall jeweils durch kleine Trennwände, die sogenannten „Paul‘s Mall Walls“ am Stadtbrunnen sowie am Kaiser-Maximilian-Platz. Die Kosten für dieses Projekt liegen bei rund 41 Millionen Euro, so ein Sprecher des Unternehmens.

 

„Damit wird Füssen noch moderner“

 

Dazu sind weitere technische Einrichtungen innerhalb der Mall geplant. So soll unter anderem ein doppelseitiges Rollband, die sogenannte „Paul Mall Roll“, dafür sorgen, dass sich die Fußgänger auch bequem von oben nach unten bewegen können. Damit komme man vor allem asiatischen und amerikanischen Gästen entgegen. Der überdimensionale Bildschirm an der Decke der Mall soll inbesondere für Filme genutzt werden, die die Region je nach Jahreszeit widerspiegeln. Darunter Aufnahmen aus der Lechstadt selbst, aus der Seenlandschaft des Ostallgäus oder auch von einem Drachenflug über Schloss Neuschwanstein. Zudem könnten hier zu feierlichen Anlässen wie Hochzeiten, Staatsbesuchen oder dem Bürgermeistergeburtstag, spezielle Effekte wie Feuerwerke oder Lichtershows erzeugt werden. „Die Vorteile liegen auf der Hand“, so Initiator Paul Mall gegenüber der Füssener Abendzeitung. „Die Kunden können dadurch völlig wetterunabhängig in der Innenstadt einkaufen. Eine klassische Win-Win Situation, denn davon profitieren auch die Händler und Betriebe. Damit wird Füssen also noch moderner. Ich hoffe, dass das genehmigt wird. Vielleicht hilft es ja, dass ich denselben Vornamen habe, wie das Stadtoberhaupt hier.“

 

Gesprächsstoff für die Füssener Geschäftswelt

 

Weiterhin sehen die Pläne vor, mit der sogenannten „Paul Mall Hall“ in der Mitte der Mall einen Raum zu integrieren, in dem die Kunden Informationen zu den jeweiligen Geschäften und Anbietern bekommen. Das Projekt sorgt auch in der Füssener Geschäftswelt für viel Gesprächsstoff, allerdings stehen die meisten dem Vorhaben doch eher positiv gegenüber. Dagegen mehren sich die Gegenstimmen unter den Bürgerinnen und Bürgern, die bereits angekündigt haben, sich in dem extra dafür gegründeten Verein „Paul Mall Krawall e.v.“ zu organisieren. Zumindest können bereits Einwände des Denkmalschutzes ausgeschlossen werden. In dem ersten Gutachten mit dem Titel „Der Paul Mall Fall“ wird bestätigt, dass das Projekt keine Veränderungen an den Gebäuden selbst vorsieht, sondern im Gegenteil sogar einen Beitrag dazu leistet, diese besser zu schützen und zu erhalten. In seiner nächsten Sitzung will der Stadtrat eine erste Entscheidung treffen.


 

Füssener Abendzeitung - 10. Sonderausgabe vom 24. November 2016:

Neues Parkhaus in Füssen geplant

Stadtrat löst Stellplatzproblem in der Innenstadt

 

 

Das Füssener Parkplatz Problem in der Innenstadt ist endgültig gelöst. Mit einer nahezu einstimmigen Entscheidung hat der Stadtrat nun grünes Licht für das neue Parkhaus „Baumgarten“ gegeben. Demnach soll das Parkhaus direkt im Füssener Zentrum entstehen und Einheimischen künftig kostenlose Stellplätze zur Verfügung stellen. Das Vorhaben ist eine von zahlreichen Ideen, die der Stadtrat analysiert hatte, um das langjährige Parkplatzproblem nun endlich in den Griff zu bekommen. „Es waren harte Verhandlungen“, so ein Sprecher des Rats. „Wir haben alle Möglichkeiten besprochen und bewertet, die Lösung die wir nun gewählt haben, ist von allen die beste und vor allem die einfachste.“ Schließlich hatten sich in den vergangenen Jahren immer mehr Bürger darüber beschwert, dass sie in der Innenstadt nicht mehr umsonst parken können.

 

Baumgarten Anwohner werden zwangs-umquartiert

 

Den offiziellen Planungen nach, soll bei dem Projekt der Hang unterhalb des Baumgartens ausgehöhlt werden. Nach den Berechnungen von Statisten und Statikern könnte so im Inneren des Hangs Raum für rund 80 Fahrzeuge entstehen. Die Zufahrt in das Parkhaus „Baumgarten“ erfolgt über einen Tunnel hinter dem Morisseparkplatz, der weiterhin für auswärtige Autofahrer erhalten bleibt. Für die komplizierten Sprengungen konnte bereits die renomierte Firma Dyna Schmitt gewonnen werden, die sich schon in der Vergangenheit durch sauberste Arbeiten auszeichnen konnte. Zur Absicherung der Sprengmaßnahmen, die etwa 3 Monate andauern, werden in dieser Zeit die Anwohner aus einem Radius von 200 Metern rund um den Baumgarten in Hotels und Pensionen umquartiert. Aufgrund des jährlich starken Andrangs von Touristen im Sommer wurde für die Arbeiten die Zeit zwischen Februar und Mai gewählt.

 

Unterirdische Passage führt zu St. Mang

 

Während an der Erdoberfläche weiterhin die Parkanlage Baumgarten zur Erholung dient, können Autofahrer künftig ganz bequem im inneren des Hanges ihr Fahrzeug abstellen. Als Vorbild dient dabei die Stadt Salzburg, auch hier ist mit der Mönchsberggarage ein Parkhaus im Berg zu finden. Zudem soll gleichzeitig eine unterirdische Passage für Fußgänger entstehen, die die Ritterstraße mit dem Vorhof der St. Mang Kirche verbindet. Mit der Möglichkeit des kostenlosen Parkens für Einheimische sollen vor allem auch die Geschäfte in der Innenstadt mehr unterstützt und attraktiver gemacht werden. So wird durch ausgefeilte Technik direkt bei der Einfahrt das FÜS-Kennzeichen der Autofahrer bereits gescannt, wodurch sich automatisch die Schranke hebt. Gleiches passiert bei der Ausfahrt aus dem Parkhaus.

 

Einzige Einwände gegen das Projekt kamen von den „Naturfreunden Baumgarten“. Immerhin, so die Begründung, lebt mit dem „Lumbricidae Foetibus“ ein überaus seltenes Exemplar der Gattung Regenwürmer in dem Hang unterhalb des Baumgartens. Diese Art gelte es unbedingt zu erhalten, da sie weltweit einmalig ist.


 

Füssener Abendzeitung - 9. Sonderausgabe vom 20. November 2016:

Füssen bekommt einen eigenen Regionalflughafen

Ludwig 2 - Airport könnte bereits 2018 in Betrieb gehen

 

 

Seit längerer Zeit wurde bereits darüber spekuliert, jetzt ist es amtlich. Die Stadt Füssen bekommt einen eigenen Regionalflughafen. Das hat das bayerische Innen- und Verkehrsministerium gegenüber der Füssener Abendzeitung nun bestätigt. Zum einen soll damit eine wichtige Lücke im Verkehrsnetz des Freistaats geschlossen und erschlossen werden. Zum anderen soll das Vorhaben aber gleichzeitig auch zur Lösung des seit Jahren währenden innerstädtischen Verkehrsproblems beitragen. „Uns war klar, dass wir in Bayern einen weiteren Flughafen brauchen“, so Innenminister Joachim Herrmann in einer offiziellen Erklärung. „Und immerhin ist das Allgäu, besonders Füssen ein unheimlich wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Bayern. Zudem passt hier die perfekte Anbindung an die Autobahn und an das angrenzende Tirol. Insofern ist das auch ein länderübergreifendes Projekt, das wir hier planen.“

 

Zwar gebe es mit dem Allgäu Airport in Memmingen bereits einen Flughafen in der Region, allerdings habe sich dessen Einzugsgebiet in den letzten Jahren immer mehr in den schwäbischen Raum verlagert. Die Stadt Füssen mit den nahegelegenen Königsschlössern bleibe dagegen eines der Hauptreiseziele der Touristen. Zudem gehe es hier nicht darum, den Einheimischen mehr Reisemöglichkeiten zu bieten, sondern den Gästen aus aller Welt die Anreise nach Füssen zu erleichtern, heißt es weiter in der Erklärung.

 

Landebahn soll nördlich der Stadt entstehen

 

Demnach soll der Ludwig 2 Airport auf dem Gelände des bereits bestehenden Segelflugplatzes nördlich der Stadt entstehen. „Das Areal ist ideal“, so ein Sprecher des Bauamtes. „Wir können hier optimal eine Start- und Landebahn planen. Immerhin haben wir zwischen der Bundesstraße nach Hopferau und der Hopfener Straße gut 1,6 Kilometer zur Verfügung. Einzig allein der Stieranger müsste etwas verlegt werden“. Schließlich entscheidet die Länge der Landebahn auch darüber, welche Flugzeugtypen dort landen dürfen. Die Länge von rund 1,6 Kilometern macht immerhin eine Landung für Flugzeuge mit einer maximalen Spannweite von bis zu 34 Metern möglich. So könnten auch kleinere Jets künftig Passagiere direkt nach Füssen befördern. Ihr Interesse bekundet haben bereits die beiden Fluggesellschaften Kings Wings und Aero Kings sowie die holländische Airline Fly High und die polnische Fly Down.

 

Das Terminal des Ludwig 2 Airports, mit dem dazugehörigen Ludwig 2 Tower, soll direkt in der Nähe der bereits bestehenden Hangars des Füssener Luftsportvereins entstehen. Zudem könnte das Gebäude neben einem Duty Free Shop sowie einem Kutschen- und Limousinen-Service noch weitere Einkaufsmöglichkeiten bieten. Da jährlich viele asiatische Touristen nach Füssen kommen, gibt es bereits einen Interessenten, der dort „Ludwig 2s Erotik-Shop“ eröffnen möchte. Läuft alles nach Plan, könnten die ersten Fluggäste schon im Sommer 2018 auf dem Ludwig 2 Airport in Füssen landen.


 

Füssener Abendzeitung - 8. Sonderausgabe vom 15. November 2016:

Angela Merkel beginnt ihren Wahlkampf in Füssen

Kanzlerkandidatin startet ihren Feldzug im Süden Bayerns

 

 

Die Ereignisse überschlagen sich in diesen Stunden. Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass die amtierende Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, nun auch für die kommende Bundestagswahl als Kanzlerkandidatin zur Verfügung stehen will. Damit fiel gleichzeitig auch der Startschuss für den Wahlkampf der großen Parteien. Demnach hat die CDU als größte Volkspartei des Landes auch den größten Wahlkampf aller Zeiten angekündigt. Man wolle sich dabei nicht an den Strukturen des Partners USA orientieren aber dennoch mit allen Kräften einen harten Wahlkampf führen, hieß es aus der Parteizentrale in Berlin. Im Rahmen einer ausgedehnten Tournee durch die Republik will die Kanzlerkandidatin dann zu den Menschen direkt sprechen, um ihr Vertrauen zu stärken. Diese Tournee soll im Süden Bayerns, genauer in der Stadt Füssen beginnen.

 

Ein Feldzug nach dem Vorbild der alten Römer

 

Der Ort für den Start dieser Tour ist bewußt gewählt worden, ging aus einer ersten offiziellen Erklärung der Partei hervor. „In Anbetracht der sich im Vormarsch befindenden populistisch agierenden Parteien wird dieser Wahlkampf wie ein wahrer Feldzug für uns werden, deswegen wollen wir ihn auch führen, wie ihn die alten Römer geführt hätten, die ja damit sehr erfolgreich waren“, erklärte Merkels amerikanischer Wahlberater Bryan Longus. „Deswegen haben wir auch Füssen als Startort gewählt. Schließlich beginnt hier die alte römische Handelsstraße Via Claudia, das brachte uns auch auf die Idee, die Tour > Für ein starkes Deutschland – Unterwegs auf der Via Angela < zu nennen.“ So soll die Kanzlerin zuerst von Süden nach Norden durch das Land reisen, danach von Osten nach Westen und anschließend in die restlichen Provinzen.

 

Der Auftakt für Merkels Wahlkampf in Füssen soll nach den bisherigen Planungen von Wahlberater Bryan Longus im Rahmen eines großen Volksfestes stattfinden. „Wir wollen, dass sehr viele Menschen kommen, es wird ein tolles Programm mit viel Musik werden, natürlich mit Angela Merkels Rede als Höhepunkt.“ Zudem wird für dieses Volksfest noch eine Kapelle oder Band aus der Region gesucht. Wichtig sei vor allem, dass die Musiker die Lieder „Heaven Must Be Missing An Angela“ von Tavares, „Jenseits von Eden“ von Nino de Angela sowie „Send Me an Angela” von den Scorpions sicher beherrschen. Ein genauer Termin für den Wahlkampfauftakt steht derzeit noch nicht fest. „Wir wollen aber sehr schnell nach Weihnachten mit der Tour beginnen, wir planen für Anfang Januar“, so Merkels Berater gegenüber der Füssener Abendzeitung.


 

Füssener Abendzeitung - 7. Sonderausgabe vom 06. November 2016:

Füssen schreibt erneut internationale Filmgeschichte

Neuer James Bond Film soll in Füssen gedreht werden

 

 

Atemberaubende Verfolgungsjagden, heftige Schießereien und internationale Stars. Die Stadt Füssen schreibt abermals große Filmgeschichte. Denn mit „Die drei goldenen Füße“ soll der neueste Film der weltberühmten James Bond Serie in Füssen entstehen. Das hat die Firma Columbia Pictures Entertainment in Hollywood nun offiziell bekannt gegeben. Die ersten Dreharbeiten sollen bereits im Frühjahr des kommenden Jahres beginnen. Zwar werde ein Großteil des neuen Bond Streifens wie bisher in den Pinewood Studios bei London produziert, für alle Außenaufnahmen hat sich die Filmproduktion aber für Drehorte in und rund um die Lechstadt entschieden.

 

Erste Details zum Inhalt des Films

 

Als Drehorte wurden von der Produktionsfirma bereits mehrere sogenannte Hot Spots ausfindig gemacht. Neben der Füssener Altstadt sollen auch Szenen in Bad Faulenbach, sowie am Forggen- und Alatsee gedreht werden. Über den Inhalt der Geschichte des Films will die Produktion wie gewöhnlich nicht allzu viel verraten. Nach Insider Informationen, die aber der Füssener Abendzeitung vorliegen, soll Bond in „Die drei goldenen Füße“ einen russischen Ex-Agenten ausfindig machen, der seinen Lebensabend unerkannt in der Allgäuer Kleinstadt genießen will. Im Auftrag des MI6 wird James Bond nach Füssen geschickt, wo er den Bösewicht während eines Eishockeyspiels in der Arena identifiziert. Im Lauf des Films gerät er dabei in einen immer tiefer werdenden Sog einer gewaltigen Verschwörung, die die ganze Welt bedroht.

 

Dass die Stadt Füssen als Filmkulisse für kleine und große Filmproduktionen genutzt wird, ist dabei nicht neu. Bereits in den sechziger Jahren wurde Füssen durch die Aufnahmen für den weltbekannten Streifen „Gesprengte Ketten“ berühmt. Ebenso wurden immer wieder Inszenierungen der Geschichte von Ludwig II. in der Lechstadt abgedreht. Ganz aktuell entsteht in Füssen mit „Mordkommission Königswinkel“ sogar der Pilotfilm einer neuen ZDF Krimiserie. Zwar haben die verschiedenen Produktionen in den letzten Jahrzehnten auch schon große namhafte Schauspieler und Regisseure ins Allgäu gebracht, einen echten Bond-Darsteller hatte man aber bisher nicht in der Stadt zu Gast. „Wir freuen uns unglaublich darüber, das ist der Wahnsinn“, so ein Sprecher des Kulturamtes gegenüber der Füssener Abendzeitung. „James Bond auf geheimer Mission unterwegs in Füssen, und das auch noch im Auftrag ihrer Majestät, das ist eine echte Sensation.“

 

James Bond isst gerne Kässpatz`n

 

Hauptdarsteller Daniel Craig freut sich bereits auf den Dreh in Füssen. „Ich war ja vor gut zwei Jahren schon einmal als Feriengast in Füssen zu Besuch, es hat mir da schon sehr gut gefallen“, schwärmt der Bond Darsteller. „Am besten erinnern kann ich mich an die Kässpatz`n, die ich im Soldatenheim gegessen habe, die waren great.“ Für die Produktion von „James Bond – die drei goldenen Füße“ werden zudem noch Statisten und Komparsen gesucht. „Wir brauchen vor allem Menschen, die die bayerische Tradition leben“, erklärt Regisseur Sam Mendes. „Also stattliche Frauen in Dirndl und Männer in Lederhosen, am besten noch mit großen Bärten, denn im Film muss die Bevölkerung authentisch wirken.“ Die ersten Auswirkungen des gigantischen Drehs werden bereits ab Anfang nächsten Jahres in der Lechstadt sichtbar. Ein Füssener Souvenir Shop Betreiber hat bereits angekündigt sein Sortiment mit einer großen Auswahl an Bondage Artikeln zu vergrößern.


 

 Füssener Abendzeitung - 6. Sonderausgabe vom 24. Oktober 2016:

Neue Beweise belegen: Ludwig II. hatte eine Affäre

Nachfahren des Königs wohnen noch heute in Füssen

 

 

König Ludwig II. von Bayern hatte eine Affäre mit einer einheimischen Frau. Das belegen neue Fakten, die der Münchner Notar Dr. G. Bachwittel nun der Öffentlichkeit präsentiert hat. Demnach handelt es sich um Briefe die beweisen, dass der Monarch eine Geliebte aus der Stadt Füssen hatte. Die Dokumente liegen angeblich einer Familie in Füssen vor, die behauptet der König sei einer ihrer direkten Vorfahren. Dies gehe eindeutig aus dem Schriftverkehr hervor, den der König mit der Füssenerin über ganze drei Jahre hinweg führte. Dass diese Briefe erst über 150 Jahre nach seinem Tod ans Tageslicht gekommen waren, hänge mit einer Forderung zusammen, die die Nachfahren der Frau nun beim Nachlassgericht München gestellt haben.

 

Ur-Enkelin des bayerischen Herrschers

 

Denn laut des Schriftverkehrs hatte Ludwig nicht nur eine Geliebte in Füssen, aus dieser Liaison entstand offensichtlich auch ein Kind. „Entdeckt haben wir die Kiste mit den Briefen, als wir den Dachboden unseres alten Hauses geräumt haben“, erzählt die 68-jährige Elfriede König. „In einer Ecke hat mein Sohn eine Schatulle mit einem doppelten Boden entdeckt, dort fanden wir diese Briefe zwischen Ludwig und meiner Ur-Oma Cäcilia.“ Aus einem der letzten Briefe, mit stellenweise frivolem Inhalt, gehe zudem hervor, dass Cäcilia mit der Aufzucht des gemeinsamen Kindes allein gelassen wurde. In den Zeilen, die ihr ihr Geliebter schrieb, heißt es wörtlich: Oh Geliebte Cäcilia, ich kann Dir nur sagen wie sehr ich Dich liebte. Mache Dir keine Sorge um unsren Nachkommen, auch wenn es ohne königliche Fürsorge auskommen zu lernen vermag. Dein Schwan. „Nachdem Ludwig sie sitzen gelassen hatte, heiratete Cäcilia noch während ihrer Schwangerschaft den Seeger Bäckermeister Hans König, also meinen angeblichen Urgroßvater“, erklärt Elfriede König, die somit die Ur-Enkelin des bayerischen Herrschers ist. „Es hat etwas gedauert, bis wir in der Familie verstanden haben, was das alles bedeutet, deswegen waren wir auch bei einem guten Anwalt.“

 

Ministerium erwartet weitere Forderungen

 

Beim Nachlassgericht München hat Elfriede König nun als beglaubigte Ur-Enkelin des Königs eine offizielle Nachlassforderung gestellt. Sollte die Entscheidung des Nachlassgerichts negativ ausfallen, will Elfriede König dies mit einer Beschwerde anfechten. „Wir gehen bis in die dritte Instanz zum Bundesgerichtshof, wenn das Oberlandesgericht die Rechtsbeschwerde zulässt, immerhin stammt ein Teil der Gesetze noch von meinem Ur-Opa." Beim Bayerischen Finanzministerium, das unter anderem auch den Nachlass von Ludwig II. verwaltet, rechnet man bereits mit weiteren Forderungen dieser Art. „Man darf davon ausgehen, dass der Stammbaum von Elfriede König in Füssen und Umgebung noch mehr Nachkommen aufweist, die in dieser Linie einen Anspruch erheben können“, so ein Ministeriumssprecher. Immerhin gibt es laut des Einwohnermeldeamtes allein im Raum Füssen rund 20 Familien mit Namen König.


 

Füssener Abendzeitung - 5. Sonderausgabe vom 16. Oktober 2016:

Hoher Staatsbesuch auf Schloss Neuschwanstein

Exklusive Sonderführung für Nordkoreas Führer Kim Jong-un

 

 

Hoher Besuch hat sich in Hohenschwangau angekündigt. Im Rahmen seiner ersten Europareise Anfang Dezember wird Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un unter anderem auch das Schloss Neuschwanstein besichtigen. Dies hat das Komitee für Staatsangelegenheiten in Pyongyang nun offiziell bekanntgegeben. Neben Aufenthalten in Amsterdam, der Schweiz, Monaco und Sachsen will sich der Diktator zudem von europäischen Sehenswürdigkeiten wie dem Triumphbogen in Paris, dem Colosseum in Rom, dem ungarischen Grenzzaun und dem bayerischen Märchenschloss überzeugen. Demnach soll der Führer der Koreanischen Volksrepublik in einer exklusiven Sonderführung, die von mehreren Schlossführern unter der Führung des Schlossführers Fritz Vierer geleitet wird, durch das Märchenschloß geführt werden.

 

Kim Jong-un reist mit großem Anhang

 

„Das weltberühmte Bauwerk von Ludwig II. ist bei den asiatischen Touristen ohnehin sehr beliebt, deswegen wundert uns das auch nicht“, so eine erste Reaktion aus dem Bayerischen Finanzministerium, das die staatlichen Schlösser, Gärten und Seen verwaltet. „Natürlich freuen wir uns über jeden einzelnen Besucher“. Bei einem einzelnen Besucher wird es allerdings nicht bleiben. Wie die Führung in Pyongyang verlauten ließ, reist Kiim-Jong-un mit einem Stab von ingesamt 243 Personen, darunter ranghohe Offiziere, Staatsangestellte sowie Mitarbeiter der Verwaltung und Bedienstete.

 

Nach detailierten Informationen, die der Füssener Abendzeitung vorliegen, hat das Komitee für Staatsangelegenheiten dazu auch eine Liste von Anforderungen für den Besuch des Machthabers gestellt. „Diese Liste gleicht der von den Rolling Stones oder Angelina Jolie“, so ein Mitarbeiter des Finanzministeriums. „Dieser Kim Jong Dings denkt wohl tatsächlich, dass das ein Märchenschloss ist“. Demnach habe der sogenannte „Oberste Führer“ auch den Wunsch geäußert, das Mittagessen, das von mitgereisten Köchen in der Schlossküche zubereitet wird, direkt im Thronsaal einnehmen zu wollen. „Das können wir ja vielleicht noch ermöglichen, aber der Anfrage die Schlossführer vor der Sonderführung einem strengen Haarschnitt zu unterziehen, haben wir dann doch eine klare Absage erteilt“.

 

Sicherheitszone rund um Neuschwanstein

 

Um mögliche Zwischenfälle während des Besuchs von Kim Jong-un zu verhindern, wird das Innenministerium für diesen Tag rund um das Schloss eine Sicherheitszone einrichten. Diese soll einen Radius von rund einem Kilometer haben, demzufolge werden auch die beliebten Wanderwege auf den Tegelberg sowie zur Bleckenau oder nach Schluxen nicht begehbar sein. Zur Absicherung der Zone werden etwa 500 Beamte des Bundesgrenzschutzes eingesetzt, das Schloss bleibt zudem für Touristen geschlossen. Insgesamt soll der Besuch des Diktators, der sarkastische Bemerkungen in seinem Land nicht duldet, ganze fünf Stunden andauern. Auf dem Programm steht neben einer Bootsfahrt über den Alpsee auch ein Abstecher in einem Hohenschwangauer Souvenir-Shop, bevor es dann mit der Kutsche zum Schloss hinauf geht. „Wann der Besuch stattfindet steht noch nicht genau fest, die Planungen konzentrieren sich aber derzeit auf die zweite Dezemberwoche“, so das Ministerium.


 

Füssener Abendzeitung - 4. Sonderausgabe vom 09. Oktober 2016:

Die Stadt Füssen bekommt ihr eigenes Wintersportparadies

Skihalle am Kobel soll schwindende Sportmöglichkeiten sichern

 

 

Die Stadt Füssen bekommt nun ihr eigenes Wintersportgebiet. Um den durch Schneemangel immer weiter schwindenden Wintersportmöglichkeiten entgegenzutreten, planen die Initiatoren eine Skihalle direkt am hauseigenen Kobel, einem kleineren Berg am westlichen Stadtrand. Demnach soll die neue „Füssener Skischaukel“ auf dem Gelände errichtet werden, das bisher für Veranstaltungen wie das Füssener Volksfest, diverse Messen oder Zirkusse genutzt wurde. „Das Gelände ist dafür einfach ideal“, so ein Sprecher des Füssener Bauamtes. „Nachdem das Volksfest in den vergangenen Jahren immer weniger Besucher anzieht, könnte der Platz durch diese Skihalle nun künftig auch wieder eine größere Bedeutung erlangen“.

 

Den Planungen nach soll die Hauptpiste eine Länge von knapp 450 Metern und eine Breite von rund 80 Metern haben, sie weist zudem ein Gefälle von 10 bis 28 Grad auf. Nach der Abfahrt von dem etwa 850 Meter hohen Kobel befördert ein Schlepplift und ein Indoor-Sessellift die Wintersportler dann wieder nach oben. Die Skihalle selbst gleicht einem großen schlauchartigen und in die Länge gezogenen überdachten Raum, der ohne störende Stützkonstruktionen erstellt werden soll. Die Temperatur in der Halle kann mittels spezieller Klimaanlagen konstant auf eine Temperatur von ca. 2 bis 5 Grad herunter gekühlt werden. Somit ist es möglich, zu jeder Jahreszeit und unabhängig vom Wetter, Kunstschnee zu produzieren und Wintersport zu betreiben.

 

Füssener Skihalle wird die sechste in Deutschland

 

Bisher gibt es in Deutschland fünf Skihallen, neben den bereits bestehenden Pisten in Neuss, Bottrop, Wittenburg, Senftenberg und Bispingen, könnte die Füssener Skihalle nun die sechste ihrer Art werden. Neben der normalen Abfahrt sind zusätzlich eine Rodelbahn und ein Funpark geplant, die Après-Ski-Bar „Füssener Kuhstall“ sowie eine Ski- und Snowboardschule sollen das Angebot komplettieren. Dass der hauseigene Kobel für den Wintersport genutzt wird, ist dabei nicht neu. Schließlich hatte schon Ende der vierziger Jahre der Oberstdorfer Skispringer und Schanzenbauer Heini Klopfer Pläne vorgelegt, in Füssen die größte Skisprungschanze Deutschlands zu bauen, die am 6. Januar 1949 eingeweiht wurde. Sepp Weiler stellte hier am Kobel mit sagenhaften 94 Metern einen neuen deutschen Rekord auf.

 

„Eine tolle Idee“, so der Sportbeauftragte der Lechstadt, Markus Gemeiner gegenüber der Füssener Abendzeitung. „Immerhin ist Füssen mit 808 Metern die höchstgelegene Stadt Bayerns, wenn die Skihalle nicht hier her kommt, wohin denn sonst? Ausserdem wird Füssen damit der erste Ort in Bayern, wo man das ganze Jahr über Skifahren kann“. Dazu kommt, dass bereits in den letzten Jahren immer mehr Urlaubsgäste ihre geplanten Aufenthalte wegen des Schneemangels stornieren und in andere Skigebiete ausweichen. Diesem Trend wolle man entgegentreten, sind sich die Touristiker einig.

 

Umweltschützer kritisieren allerdings schon jetzt den hohen Energieverbrauch, der für den Betrieb von Skihallen nötig ist. Immerhin belaufen sich die Kosten für den Unterhalt einer Skihalle auf mehrere hunderttausend Euro im Jahr. „Die Füssener Skihalle soll klimaneutral betrieben werden“, betont aber einer der Investoren, der noch nicht genannt werden will. „Wir wollen den Stromverbrauch und die Emissionswerte so gering wie möglich halten. Deswegen werden wir die Halle ausschließlich mit CO2-neutralem Strom aus regenerativen Quellen versorgen“. Wie üblich bei innovativen Projekten hat der Füssener Stadtrat auch diesem Antrag nahezu geschlossen zugestimmt, der Bau soll bereits im kommenden Jahr beginnen.


 

Füssener Abendzeitung - 3. Sonderausgabe vom 16. September 2016:

Füssens bekannter Bürger Harald Vauk wird vermisst

 Gerüchteküche sorgt für zahlreiche Spekulationen um die Persönlichkeit

 

 

Seit einiger Zeit schon wird der in Füssen beliebte Hobbypolitiker und hochangesehene Iacob-Kritiker Harald Vauk vermisst. „Der Mann mit dem roten Schal“ wie er von seinen Fans und Freunden genannt wird, wurde zuletzt bei diversen Veranstaltungen in der Region gesehen. Danach verliert sich seine Spur. Vauk war in den letzten Monaten immer wieder besonders politisch aktiv geworden, hatte mit feinem Gespür unerhörte Mißstände in der Lechstadt aufgedeckt. Ein Grund für sein Verschwinden ? Wo ist Harald Vauk ? Wurde er entführt ? In der Stadt Füssen mehren sich seitdem Gerüchte und wilde Spekulationen, was dem vorbildlichen Kämpfer für die Gerechtigkeit zugestoßen sein könnte. Der einzige Nachbar, der nicht namentlich genannt werden möchte, bestätigte gegenüber unserer Zeitung, dass „sich Vauk in letzter Zeit sehr komisch verhalten hätte“.

 

Dafür spreche auch die Tatsache, das Vauk schon seit mehreren Tagen keinen Eintrag mehr auf seinen zahlreichen Facebookseiten hinterlassen hat. Mit einem Posting vom 4. Juli liegt der letzte Eintrag auf seiner beliebten Seite „Lebendige Füße“ bereits längere Zeit zurück . Auch auf seiner eigenen Seite sowie in dem Forum „Du kommst aus Füssen“ war Vauk zum Bedauern vieler tausend Mitglieder seit längerem nicht mehr aktiv. Immerhin hatte Vauk vor allem in den letzten Monaten dort für Aufsehen und unzählige „Likes“ gesorgt, als er sich für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger mit seinem Leben dafür einsetzte, um somit Unrecht von dem gesamten Volk abzuwenden und zu verhindern.

 

Vauks engster Vertrauter bringt Licht ins Dunkel

 

Vauks engster Vertrauter, der ebenfalls nicht namentlich genannt werden will, versucht nun Licht ins Dunkel zu bringen. Angeblich soll sich Vauk auf einer Reise befinden, die er schon seit längerer Zeit geplant hat. „Das hatte er schon so lange vor. Harald ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem echten Iacobsapostel geworden. Er hat immer davon geträumt, dass er mal die Zeit findet, seinen ganz persönlichen Iacobsweg zu gehen. Er macht derzeit eine Rundreise zu allen wichtigen Iacobs-Orten und Sehenswürdigkeiten dieser Welt“. Demnach ist „Dirty Harry“, wie er in den Social Medias von einigen Usern bezeichnet wird, aufgebrochen um St. Iakob, eine kleine Gemeinde im österreichischen Bundesland Tirol zu erreichen, das zum Nationalpark Hohe Tauern gehört.

 

Danach steht als weiteres Ziel Iakobshagen auf der Liste, ein Ortsteil der Gemeinde Boitzenburger Land im Landkreis Uckermark. Von da aus soll es über Iakobsdorf westlich von Stralsund im Landkreis Vorpommern-Rügen nach Iakobsberg in der schwedischen Gemeinde Järfälla in der Provinz Stockholm gehen. Den weiteren Planungen nach, wollte Vauk aber auch noch im historischen Iakobsviertel in Weimar und auf der Iakobshöhe in Bayreuth vorbeischauen. Dort soll es ein ausgezeichnetes Restaurant geben, das als Spezialität Iakobsmuscheln nach Art des Hauses anbietet. Ziel der Reise wird, sollte alles nach Plan laufen, die Iakobsinsel im Staffelsee bei Murnau sein, bevor sich Vauk dann wieder um die wichtigen Geschäfte in Füssen kümmern will.

 

Angeblich, so der Vertraute weiter, habe Vauks persönlicher Hausarzt ihm dazu geraten, um seine Iacob-Phobie zu erkennen und zu heilen. Eine Art Selbsttherapie, die Vauk aber generell helfen soll, seine Ängste und Vorurteile gegenüber Politikern, Stadträten und Entscheidungsträgern abzubauen. Nur dann könne Vauk auch die Kraft entwickeln, selber für ein Amt zu kandidieren, so der Rat des Arztes.


 

Füssener Abendzeitung - 2. Sonderausgabe vom 10. September 2016:

Lösung für langjähriges Verkehrsproblem endlich gefunden

 

Füssen und Schwangau freuen sich auf enorme Verkehrsentlastung

 

 

In der Stadt Füssen und der Gemeinde Schwangau können die Menschen aufatmen. Denn im langjährigen Streit auf der Suche nach einer Lösung für das örtliche Verkehrsproblem zeichnet sich nun endlich ein Ende ab. Die beiden ostallgäuer Kommunen bekommen dabei Hilfe aus dem angrenzenden Österreich. „Die Tiroler Nachbargemeinde Pinswang ist mit einer hervorragenden Idee auf uns zugekommen“, erklärt Füssens Bürgermeister Paul Iacob, „damit ist das Thema Umgehungsstraße endgültig vom Tisch“. Demnach soll rund um den Ausflugsgasthof Schluxen auf über 20.000 qm² ein Parkplatz entstehen, der die Fahrzeuge der Schlössertouristen aufnimmt. Von dort aus sollen Pferdekutschen, Segways und Rikschas die Touristen über die Fürstenstraße direkt nach Hohenschwangau bringen. Zusätzlich sehen die Planungen vor, hier eine elektrisch betriebene Magnetschwebebahn zu installieren, deren Trasse von Schluxen aus durch den Wald zu den Königsschlössern führt.

 

„Die nahegelegene Autobahnanbindung kommt uns hier natürlich sehr entgegen“, bestätigt Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke, der ebenfalls von dieser Lösung begeistert ist. „Damit wird der Grenztunnel zwar zum Nadelöhr aber das ist er ja eh schon“. Über die Ausfahrt Vils soll der Schlösserverkehr, der von Richtung Norden anreist, direkt Richtung Schluxen geleitet werden. „Die Touristen, die aus der östlichen Richtung nach Hohenschwangau kommen, können weiterhin wie gehabt anreisen. Auf jeden Fall ist das aber nur der kleinere Teil des Gesamtverkehrs“, so Rinke weiter. “Das Hauptproblem können wir also damit lösen, mit dem Rest werden wir locker fertig“.

 

Pinswang wird die Schlössergemeinde Österreichs

 

Dass der Ort massiv anreisenden Verkehr sehr gut regeln und einweisen kann, hatte sich  schon beim Außerferner Bundesmusikfest vor wenigen Wochen gezeigt. Dazu komme die historische Verbindung Pinswangs zur bayerischen Königsfamilie. Schließlich nutzte schon Ludwig II. die Fürstenstraße für seine geliebten Kutschfahrten und auch seine Mutter Marie kehrte hier nach Wanderungen gerne ein. Pinswangs Bürgermeister Karl Wechselberger: „Wir haben lange über die Idee nachgedacht und sind zu dem Entschluß gekommen, dass dieser Schachzug für unsere Gemeinde ein wahrer Segen sein wird. Jetzt können wir damit ganz groß in die Werbung gehen, das wird das Dorf wirtschaftlich verändern. Pinswang wird die Schlössergemeinde Österreichs werden“.

 

Einzige Bedenken an dieser ausgefeilten Lösungsstrategie kamen, neben den üblichen Einwänden des Naturschutzes, von Seiten des Vereins Walderlebniszentrum Ostallgäu – Außerfern. „Durch dieses Vorhaben könnten wir hier ganz schnell in Vergessenheit geraten, denn die geplante Magnetschwebebahn ersetzt eindeutig unseren Baumkronenweg in der Füssener Ziegelwies, deswegen sind wir da ganz klar dagegen“, hieß es in einer offiziellen Stellungnahme des Vereins. Viel Einfluß wird dieses Veto allerdings nicht haben, kündigte aber bereits der Bundesabgeordnete Stefan Stracke an und nahm dem Verein den Wind aus den Segeln. „Hier in Berlin sind wir die ewigen Bemühungen und Jammerlieder von Bürgermeister Paul Iacob satt, seine Bittschreiben und Anträge stapeln sich bis unter die Decke, wir wollen nun, dass hier endlich ein Schlußstrich gezogen werden kann“.

 

In der Stadt Füssen sowie der Gemeinde Schwangau herrscht seit dem Eintreffen der Nachricht Aufbruchstimmung. Man sehe einer enormen Verkehrsentlastung entgegen, die somit, nach jahrzehntelangen Verstopfungen der Straßen zur Sommerzeit, endlich auf die beiden Kommunen zukomme.


 

Füssener Abendzeitung - 1. Sonderausgabe vom 2. September 2016:

  Das Märchen geht weiter: Ludwigs letzter Vorhang nicht gefallen

Gesamtes Ensemble zieht um und rettet damit das Festspielhaus Füssen

 

 

Es ist fast wie die Unendliche Geschichte: das Märchen vom König, das nun doch weiter geht. Denn Ludwigs letzter Vorhang ist längst noch nicht gefallen. Allerdings zieht das gesamte Ensemble mit Darstellern, Technikern und Statisten dafür ins Ausland. Wie der Münchner Insolvenzverwalter Dr. Marco Liebling am Abend bekannt gab, hat ein chinesischer Investor die Produktion des Musicals Ludwig² inklusive des ganzen Festspielhauses gekauft. Das Gebäude, das ursprünglich für das Ludwig Musical gebaut wurde, soll demnach Stein für Stein abgebaut und an einem See in China wieder aufgebaut werden. Der Kaufpreis soll bei rund 82,517,000.00 Renminbi liegen, der aktuellen chinesischen Währungseinheit.

 

Für den neuen Standort des Festspielhauses gebe es laut dem Investor gleich zwei potentielle Orte. Neben einem Areal am Poyang See stehe den Betreibern angeblich auch ein Gelände am Yangcheng-See in der bei asiatischen Urlaubern beliebten Provinz Jiang Schwang Gau zur Verfügung. Der Gedanke ein Gebäude des Königs zu erwerben ist dabei nicht ganz neu, bereits vor einigen Jahrzehnten wollte ein US-Milliardär das Schloss Neuschwanstein kaufen und in den Vereinigten Staaten wieder aufbauen lassen. Für das Ensemble steht nun der Umzug in das mehr als 7000 Kilometer entfernte Land an. „Bei uns im Team herrscht darüber eher geteilte Freude“, so Regisseur Benjamin Sahler. „Wir hatten eigentlich gehofft, die Ära Festspielhaus mit einem echten Paukenschlag beenden zu können. Kurz vor der letzten Vorstellung nun das“. Dabei will der chinesische Investor Luó Fu Dwig für das Ensemble ein eigenes Schloss errichten.

 

Allgäuer Dorf mit Wasserski- oder Wakeboardanlage

 

In der Stadt Füssen haben indessen bereits erste Gespräche über eine weitere Nutzung des frei werdenden Geländes des ehemaligen Festspielhauses stattgefunden. „Dort könnte nun eine etwas kleine Version des Allgäuer Dorfes entstehen“, so Füssens Bürgermeister Paul Iacob in einer ersten Reaktion. „Dazu passt dann auch eine traditionelle allgäuer Wasserski- oder Wakeboardanlage. Das ist doch das Beste, was uns überhaupt passieren konnte. Nun sind wir das ganze Festspielhaus los und haben auch noch Platz für andere sinnvolle Dinge“. „Auch touristisch gesehen bringt das große Vorteile mit sich“, ergänzt Tourismuschef Stefan Fredlmeier. „Wir können chinesische Touristen hier schon auf das Musical in China aufmerksam machen, dafür machen unsere Kollegen in China vor Ort Werbung für Füssen, eine tolle Win-Win Situation“.

 

Auch die Mitarbeiter des Festspielhauses ziehen zusammen mit dem Ensemble und dem Haus nach China um. Wann die Premiere des Ludwig Musicals in China stattfinden soll, ist allerdings noch unklar. „Für diese Planungen haben wir aber noch genug Zeit während wir das Haus hier abbauen“, so Investor Luó Fu Dwig. „Immerhin dauert es sehr lange, bis die einzelnen Teile des Hauses verpackt und beschriftet sind, zum Glück sind wenigstens die Stühle schon nummeriert“. Bereits im Dezember soll deswegen schon mit dem Abbau des Festspielhauses begonnen werden.

 


 

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