Die ♦♦♦ Füssener Abendzeitung ♦♦♦ → klick ← berichtet aktuell, wenn auch immer es ihr möglich ist, über die neuesten brisantesten, sensationellsten, spektakulärsten, wie auch unglaublichsten, mysteriösesten, utopischsten, unfaßbarsten, unbeschreiblichsten, unermeßlichsten, ebenso aber auch einmaligsten, ungeheuerlichsten und erstaunlichsten Ereignisse in der Lechstadt und ihrer Umgebung. Alles was eben sonst keiner weiß...


 

Füssener Abendzeitung - 42. Sonderausgabe vom 25. Juni 2019:

Neue Ampelmännchen für Füssen

Stadt will damit sportliche Signale senden

 

 

 

Wien hat sie schon, Hamburg, München, Madrid und Flensburg auch. Jetzt haben die Diskussionen um eine Erneuerung der Ampelmännchen auch Füssen im Allgäu erreicht. Mit den erstmalig und eigens entworfenen „Eishockey-Ampelmännchen“ will die Stadt nun ein deutliches Zeichen für ein klares Bekenntnis zu ihrer sportlichen Geschichte setzen. Immerhin hatte der heimische Eissportverein EV Füssen über Jahrzehnte hinweg die Deutsche Eishockeygeschichte entscheidend geprägt und die Lechstadt national wie auch international bekannt gemacht. Somit stellt der Sport für die Stadt ein Wahrzeichen dar, vor allem aber einen hohen Wiedererkennungswert.

 

Top-Designer verpflichtet

 

Längst hat sich in der gesamten Republik ein regelrechter Trend entwickelt, die eigenen Ampeln mit besonderen und für den jeweiligen Ort bedeutungsvollen Ampelmännchen zu versehen und dementsprechend umzurüsten. So ist in Duisburg und Gladbeck auf einigen Ampeln ein Bergmann mit Grubenlampe zu sehen, in Mainz die Mainzelmännchen und in Bremen die Stadtmusikanten. Während man in Hannover dagegen noch über homosexuelle Ampelmännchen nachdenkt, wurde jüngst in Berlin die erste Ottifanten-Ampel eröffnet. „Das hat im Stadtrat die Frage aufgeworfen, ob Füssen nicht auch besondere Ampelmännchen bekommen soll“, erklärt Bürgermeister Paul Jakob gegenüber der Füssener Abendzeitung. „Wir sind stolz, mit den Eishockey-Männchen, die von den beiden bekannten Designern Viktor Wart und M.N. Taler für uns entworfen wurden, nun ein für uns exakt passendes Symbol gefunden zu haben.“ Lange hatte der Stadtrat über die eingebrachten Vorschläge beraten. Unter den verschiedenen Ideen waren unter anderem „Ludwig und Sisi“-Ampelmännchen, wie auch Ampelmännchen in bayerischer Tracht im Gespräch, ebenso großen Anklang fand der Vorschlag für die Ampelmännchen im jugendlichen Skater-Look.

 

Großer Eröffnungs-Tag geplant

 

„Letztendlich haben wir uns bewusst für die Eishockeymännchen entschieden, weil sie auch geschlechtesneutral sind“, so Jakob. „Es könnten ja männliche wie auch weibliche Spieler sein, die dort zu sehen sind.“ Damit kommt auf die Mitarbeiter des Füssener Bauhhofs nun eine Menge Arbeit zu. Immerhin müssen im gesamten Stadtgebiet, einschließlich der Ortsteile Weissensee und Hopfen am See, sowie Fischerbichl und Erkenbollingen, insgesamt 28 Fussgängerampeln mit den neuen Symbolen versehen und umgerüstet werden. Die Umrüstung soll bereits bis zum Herbst abgeschlossen sein. Für den Tag der offiziellen Inbetriebnahme der „Füssener Eishockey-Ampelmännchen“ plant die Stadt schon jetzt ein umfangreiches Rahmenprogramm, bei dem es unter anderem auch ein Benefiz-Eishockeyspiel geben soll, bei dem dann die „Grünen Männchen“ symbolisch gegen die „Roten Männchen“ antreten werden.


 

Füssener Abendzeitung - 41. Sonderausgabe vom 27. April 2019:

Einzigartiges Freizeitprojekt in Schwangau geplant

Neues „El Dorado“ für Surfer

 

 

 

Während am Forggensee der Streit um den Bau eines Luxushotels am Festspielhaus noch in vollem Gange ist, denkt man in der Nachbargemeinde Schwangau bereits über neue Möglichkeiten zur Optimierung des Tourismus nach. Demnach will ein Investor am Auslauf der Pöllat direkt unterhalb von Schloss Neuschwanstein eine künstliche Steinstufe errichten, die, wie am Beispiel des Münchner Eisbachs, eine Stromschnelle erzeugt. Die dadurch entstehende etwa halbmeterhohe stehende Welle kann dann von Kanuten, Flusssurfern und Wellenreitern sportlich genutzt werden. „Der Aufwand für die Anlage, der wir den Namen ‘Ludwigs Canyon Wave‘ geben wollen, ist sehr gering“, erklärte Investor Waldemar Reider nun im Rahmen einer offiziellen Pressekonferenz vor Ort. „Immerhin müssen wir nur marginal in den natürlichen Flusslauf der Pöllat eingreifen, um diese Stufe zu installieren.“ Den Termin für die öffentliche Bekanntgabe seines Projekts hat der Investor dabei ganz bewußt gewählt. Wie bereits bekannt, soll die Sperrung Pöllatschlucht in wenigen Wochen, nach rund drei Jahren Sanierungsarbeiten, wieder aufgehoben werden.

 

Abfederungskörper für den Schutz

 

Für das Projekt vorgesehen ist ein insgesamt 25 bis 35 Meter langes Teilstück des unteren Flusslaufes. Neben der sogenannten „Wave-Step“, die im oberen kleineren Teil des Areals angebracht werden soll, bildet der untere und längere Teil des Areals eine Art Auslauf. Zudem sollen an den direkt dem Areal umliegenden Felsquadern, die die natürliche Einmündung des Flusses bilden, Abfederungskörper für den Schutz der Surfer angebracht werden. Auch mit Vertretern von Naturschutzbehörden haben demnach bereits erste positive Gespräche stattgefunden. „Wir sehen hier keinen großen Eingriff in die Natur“, bestätigt Waldtraud Rinde, Vorsitzende des BUND Ortsverbandes. „Außerdem ist dieser Bereich ohnehin für jeden zugänglich und nicht gesperrt. Dass Menschen dort auch baden oder Sport betreiben, dagegen ist von unserer Seite aus nichts einzuwenden, solange die Natur dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Das ist hier nicht der Fall.“

 

Treffpunkt für Surfer

 

Das Projekt befürwortet demnach auch der Fischereiverein Schwangau. Schließlich bringe die zusätzliche Stufe einen enormen Anstieg des Sauerstoffgehalts im Wasser, was dem Wachstum der Forellen gut tue. Im Zuge der Errichtung der Steinstufe für „Ludwigs Canyon Wave“ soll zudem das Gebäude der alten „Gipsmühle“ endlich renoviert werden. Weiterhin sehen die Pläne vor, das Wohnhaus, das direkt neben dem immer noch betriebenen Sägewerk liegt, zu renovieren und in ein Tages-Café oder gar einen offiziellen Treffpunkt für Surfer umzubauen. So könnte sich in Hohenschwangau am Eingang zur bekannten Pöllatschlucht ein weiteres Freizeitparadies in einer wahrlich königlichen Lage erschliessen, das sich vor allem in den Frühjahrsmonaten anbietet, wenn die Pöllat aufgrund der Schneeschmelze wasserreich ist. Über das Projekt muss nun der Schwangauer Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung abstimmen.


 

Füssener Abendzeitung - 40. Sonderausgabe vom 19. Februar 2019:

Neue Verkehrsführung in Füssen geplant

Maßnahme soll Sommer-Staus vermeiden

 

 

 

Das sommerliche Verkehrsproblem in der Stadt Füssen scheint nun endlich gelöst zu sein. Einem direkt in den Stadtrat eingebrachten Vorschlag eines Bürgers nach, sollen die in der touristischen Hauptsaison herrschenden alltäglichen Stauungen künftig durch eine minimale Änderung der städtischen Verkehrsführung vermieden werden. „Die Idee ist relativ einfach und gleichzeitig einleuchtend“, erklärt Stadtsprecher Andi P. Dahle. „Deswegen haben die Stadträte den Vorschlag auch einstimmig angenommen.“ Der Plan sieht vor, der Reichenstraße wieder ihre frühere Bedeutung als Haupt-Durchgangsstrasse für den Fernverkehr zukommen zu lassen. Dadurch wird es definitiv keine derartigen Stauungen in der Innenstadt mehr geben.“ Immerhin war durch die Füssener Reichenstraße, die heute den Kern der Altstadt und damit auch den Mittelpunkt der Fußgängerzone darstellt, noch bis Mitte der Siebziger Jahre ganz regulär der Verkehr gelaufen.

 

Neuer Bereich für Fußgängerzone

 

Mit der Rückführung der Reichenstraße sollen nun vor allem die größten Stauungen, die zwischen dem Kaiser-Maximilian-Platz und der neuen Füssener Lechbrücke täglich entstehen, künftig vermieden werden. So würde der Fernverkehr in Richtung Tirol fortan von der Augsburger Straße aus direkt einspurig durch die Reichenstraße geleitet und über die Lechhalde abgeführt werden, während der Verkehr zu den Schlössern, wie auch der Gegenverkehr von Richtung Schwangau und Tirol aus, bereits über die Robert-Schmid-Straße und die Theresienstraße abgeleitet wird. Damit falle zwar ein Stück der bisherigen Fußgängerzone weg, welches aber durch den Strassenteil zwischen dem Kaiser-Maximilian-Platz bis hin zur Sebastianstraße ausgeglichen werden soll. Die neue Fußgängerzone erstrecke sich damit künftig von der Tourist Information und das Sparkassengebäude über das Hotel Hirsch und das Lila Haus bis in die Füssener Altstadt hinein.

 

Auch Lösung für das Parkproblem

 

„Da hätten wir eigentlich auch selber drauf kommen können. Aber man denkt ja bekanntlich immer zu kompliziert“, so Stadtsprecher Dahle. „Das bestätigen auch Experten des Bundesamtes für Verkehrsplanung, die vom Stadtrat hinzugezogen wurden. Dabei wurden verschiedene Szenarien für die neue Verkehrsführung durchgespielt, die Experten sind zu einem positiven Ergebnis gekommen, die Lösung funktioniert.“ Überrascht von dem Lösungsvorschlag zeigten sich auch die Gastronomen und Einzelhändler entlang der Reichenstraße. Immerhin könne man von dem Durchgangsverkehr in Zukunft enorm profitieren, sind sich alle einig. Dazu komme, dass es im Zuge der Änderung der Verkehrsführung auch wieder möglich sein soll, auf beiden Seiten der Reichenstraße zu parken. „Das kommt uns sehr gelegen“, sagt Clemens Bain, der dort Gehhilfen verkauft. „Unsere Kunden werden nun öfters kommen.“ „Aus unserem Straßenverkauf wird so in Zukunft ein Fernstrassenverkauf“, freut sich auch Stracia Della, Inhaberin einer Eisdiele in der Reichenstraße. Vollzogen werden sollen die Pläne, für die nur wenige kleine bauliche Maßnahmen ergriffen werden müssen, noch vor der anstehenden Sommersaison.


 

Füssener Abendzeitung - 39. Sonderausgabe vom 06. Januar 2019:

Füssen garantiert künftig „Weisse Weihnachten“

Lechstadt leistet damit echte Pionierarbeit

 

 

 

Das Zittern um „Weisse Weihnachten“ ist in der Stadt Füssen in Zukunft kein Thema mehr. Um die bei Gästen, Touristen und auch Einheimischen beliebte verschneite vorweihnachtliche Stimmung zu sichern, will die Stadtverwaltung ab dem kommenden Jahr den Schnee selbst produzieren, um damit Wetter-unabhängig zu sein. Insgesamt wird die Stadt dafür 28 sogenannte Schneelanzen sowie zwei Schneekanonen einsetzen, die an verschiedenen Stellen im Herzen der Altstadt installiert werden. „Gerade die Vorweihnachtszeit ist für viele Gastronomen, Geschäftsinhaber und Vermieter eine sehr wichtige Zeit des Jahres“, so Vincent Pauder von den Füssener Stadtwerken. „Immerhin führt der Schneemangel der vergangenen Jahre in genau diesem Zeitraum auch für zahlreiche Stornierungen von Übernachtungen. Das wollen wir damit künftig ausklammern.“ Resonanzen dieser Art sind auch auf einigen Internetforen zu finden. Kommentare wie „Ohne Schnee fahren wir nicht nach Füssen“, „Da macht der Weihnachtsmarkt keinen Spaß“ oder „Da können wir gleich nach Mallorca fahren“ sind dort unter anderem zu lesen.

 

Gezielter Kanonen-Einsatz

 

Die möglichen Standorte für die mobilen Schneelanzen, bzw. –Kanonen werden derzeit noch konkreter erarbeitet, heißt es aus dem Rathaus. Allerdings stehen die für die fest installierten Lanzen vorgesehenen Standorte schon fest. So sollen unter anderem jeweils zwei Lanzen am Schrannenplatz, vor der Kurverwaltung, sowie im Abstand von rund zwanzig Metern entlang der Fußgängerzone jeweils eine weitere Lanze platziert werden. Weitere Standorte befinden sich entlang der Ritterstraße und Drehergasse bis hin zum Brotmarkt. Die Schneekanonen werden dagegen direkt am Stadtbrunnen sowie am Bahnhof installiert. „So können wir auch bereits mit dem Zug ankommenden Gästen einen ersten Eindruck geben, wie es in der Innenstadt aussieht“, so Pauder. Auch auf dem Dach des Festspielhauses sollen demnach zwei Lanzen angebracht werden, um dort die tief verschneite Aussicht auf die Königsschlösser zu garantieren.

 

Internationale Medien erwartet

 

Um die Lanzen und Kanonen mit ausreichend Wasser für die Produktion des Schnees zu versorgen, sollen die Geräte an die örtliche Wasserversorgung angeschlossen werden. „Hierfür stehen uns im geplanten Beschneiungsgebiet insgesamt acht Hydranten zur Verfügung“, erklärt Pauder. „Um den Umweltfaktor zu wahren, wollen wir hier aber nur mit Brach- und Klärwasser arbeiten, das wir hier einleiten.“ Die Stadt Füssen leistet damit ganz nebenbei echte Pionierarbeit. Denn auch in anderen touristenreichen Städten und Metropolen, wie Kaufbeuren, München, Salzburg oder sogar Abu Dhabi, denkt man über eine künstliche Beschneiung der Innen- und Altstadtkerne nach, um die vorweihnachtliche Stimmung mit Schnee künftig zu garantieren. So werden auch zahlreiche internationale Medien direkt aus der Lechstadt über die ersten Erfahrungen mit dem Einsatz der Schneekanonen im nächsten Winter berichten.

 


 

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